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Das Yidaki gehört zu der Gruppe der Aerophone (Windblasinstrumente), in denen der Ton durch die Vibration der Luft entsteht. Es ist vereinfacht gesagt ein offenes Holzrohr ohne stimmerzeugende Elemente. |
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Weitere Tonbeispiele sind auf der Seite Keramik-Didges zu finden. |
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Das Instrument wird mit locker flatternden Lippen gespielt -wie das Schnauben eines Pferdes-.
Traditionell wird das Yidaki von Gesang oder Bilmas (Schlaghölzer) begleitet. Es dient als Taktgeber bei Tänzen, begleitet Erzählgesänge, imitiert Tierlaute und Geräusche, beschreibt die Bewegung von Tieren oder Vorgänge in der Natur. Neben dem Einsatz als Unterhaltungsinstrument wird das Yidaki auch für sakrale Zwecke eingesetzt. So werden bestimmte Songlines gesungen und gespielt, die ihren Ursprung in den Schöpfungslegenden der Traumzeit haben. Dies lässt schon erkennen, das traditionelles Yidaki nur von den einheimischen Aborigines gespielt werden kann, da nur sie die Bedeutung dieser Songlines verstehen können. Wir vermögen lediglich die Spieltechniken annähernd zu erlernen, um damit unseren eigenen Stil zu entwickeln.
Die Tagesausbeute beim Yidaki-Schneiden liegt bei einem erfahrenen Aborigine bei ca. 10 Stämmen, wobei in der Regel nur ca. 2 Stämme für ein professionelles Yidaki zu gebrauchen sind. Um die Stämme vor Rissen zu schützen, werden sie nach dem Ernten und vor der Weiterbearbeitung in Salzwasser gewässert und zum Schluss mit einer speziellen Ölmischung imprägniert.
Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, warum ein gutes Yidaki auch in Australien zwischen 500 und 1000 Euro kostet. In Australien sind viele, schön bemalte Didges zu bekommen aber die wirklich guten Yidakis sind rar gesät und nur sehr schwer zu finden.
Ein wesentliches Merkmal eines guten Yidakis ist der ausgewogene Gegendruck beim Spielen des Instrumentes, ohne den die traditionelle Spieltechnik unmöglich ist. Dies ist auch der feine aber entscheidende Unterschied zum Digeridoo, auf dem die traditionelle Spielweise kaum möglich ist. Auf der Seite Yidakikurs möchte ich in Anlehnung an traditionelle Spielweise der Yolngu -Aborigines einige Spieltechniken vorstellen, die ich bei meinem Aufenthalt im Nordost-Arnhemland im April 2001 gelernt habe. www.obertoene.com, www.obertöne.com, www.obertonchor.com, www.obertongesang.com und www.harmonicvibrations.de ist ein Angebot von Wolfhard Barke
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