![]() |
||||
|
|
||||
|
Online-Obertonkurs Der Online-Obertonkurs soll und kann keinen qualifizierten Unterricht ersetzen. Er dient in erster Linie dazu, das Interesse am Obertonsingen zu wecken. 1. Erzeugung von Obertönen mittels Mundraumresonanzen Zur Orientierung dient der so genannten Vokalkreis. Vokalkreis: U - O - OU - A - AE - E - I (O wie Oma, OU wie offen) Auf einem konstant gehaltenen, kräftigen Grundton singt man möglichst während einer Ausatmung
den Vokalkreis einmal von U über die dazwischenliegenden Vokale bis I oder umgekehrt. 2. Gezielte Steuerung der Obertöne mittels “Gong-Technik” Mit der “Gong-Technik” können gezielt Obertonmelodien erzeugt werden. GUNG GONG GOUNG GANG GAENG GENG GING Die zwischen den reinen Vokalen liegenden Obertöne werden durch Einstellen der
Klangfarbe mittels geringfügiger Veränderung der Mundraumöffnung erzeugt. 3. Laute und klare Obertöne mittels “Bird-Technik” Mit der “Bird-Technik” lassen sich laute und klare Obertöne erzeugen. Die Technik
basiert auf dem englischen Wort für Vogel, “bird”. Der Ton wird auf dem kehlig gesungenen “ö” gehalten. Dabei wird das “d” vernachlässigt. Die Zungenränder sind fest an die Innenseiten der oberen Backenzähne angepresst.
Die Zungenspitze befindet sich frei im Mundraum und weist eine gewisse Spannung auf. Die Kehle ist beim Sprechen der Silbe etwas zugeschnürt. Als Hilfestellung dient die Vorstellung der Stimme des Frosches Kermit aus der
Sesamstraße. 4. Klare und differenzierte Obertonmelodien durch Kombination der “Gong-Technik” und der“Bird-Technik” . Durch Kombination der “Gong-Technik” und der
“Bird-Technik” unter Ausnutzung der Mundraumresonanzen wird der Obertongesang perfektioniert. Nimmt man beispielsweise die Zungenstellung nach der “Bird-Technik” ein und wendet gleichzeitig die “Gong-Technik” an, so entstehen klar differenzierte, glockenartige Obertöne.
5. Optimierung der Obertöne mittels “L-Technik” Neu!! Mit der L-Technik können die Obertöne noch weiter optimiert werden. Mit dieser
Technik lassen sich die saubersten Obertöne erzeugen. Vorteil dieser Technik ist, dass die Grundstimme relativ offen klingt, da die hintere Zunge im Vergleich zur “Bird-Technik” nicht am Gaumen anliegt, sondern abgesenkt ist.
Bei der "L-Technik" nimmt die Zunge die gleiche Position ein, wie beim Sprechen des Buchstaben L. Die breitgemachte Zungenspitze befindet sich an der Gaumenkante ca. 1 cm über der Zahnkante. Die Zungenränder werden
breit gemacht und liegen an den Innenseiten der oberen Backenzähne an. Die Zunge hängt quasi wie ein Becher unter dem Gaumen. Die Grundstimme wird kräftig und leicht kehlig gesungen. Beim Singen entweicht die Luft über die
hinteren Zungenränder, aber nicht über die Zungenspitze. Je weniger Luft über die Nase geführt wird, um so klarer werden die Obertöne. Die Variation der Obertöne geschieht einerseits durch geringfügiges Heben und Senken der
hinteren Zunge und andererseits durch Verändern des Mundresonanzraumes, indem man den Unterkiefer senkt und vor- bzw. zurückschiebt. Die Zungenspitze bleibt bei der Variation der Obertöne unverändert in ihrer L-Position und
wird nicht bewegt. Zur Erzeugung des nächst höheren Obertones wird die hintere Zunge minimal angehoben und der Unterkiefer in abgesenkter Stellung etwas nach vorne geschoben. Zur Erzeugung tieferer Obertöne erfolgt die Bewegung
in umgekehrter Richtung. Als Hilfestellung dient die Vorstellung, den Ton hinter die unteren Schneidezähne zu singen. Der Resonanzraum unter der Zunge, der durch das Absenken und das Vorschieben des Unterkiefers erzeugt wird,
ist von wesentlicher Bedeutung für die Lautstärke der Obertöne. |
|
|
|
|
|
Siehe auch Tonbeispiele auf der Seite Obertongesang!
www.obertoene.com, www.obertöne.com, www.obertonchor.com, www.obertongesang.com und www.harmonicvibrations.de ist ein Angebot von Wolfhard Barke
|
|||